Adventssause | Türchen No.13 mit STERNBIEN


Ist Euch eigentlich mal was aufgefallen? Nicht? Kleiner Tipp: Weihnachtsduft. 
Jetzt? Genau! Wir haben ja noch gar nicht gebacken diesen Advent! :-O 
Also ich weiß ja nicht, welche Erfahrungen das herzallerliebste Sternbienchen gemacht hat, aber trotz Bäckerei werden wir wohl auch heute noch keinen Plätzchenduft in die Nase bekommen, oder? :-P 
Ich verspreche Euch aber hoch und heilig, es dauert gaaar nicht mehr lange, bis Euer Heim weihnachtsdufterfüllt sein wird! 

Nun gibt's aber erstmal flotte Weihnachtsbaumdeko, bei deren Herstellung man sich getrost kleine Kinderhände zu Hilfe holen kann. :-D 


...tretet herein in die gute Stube!
Als Sannimade mich fragte, ob ich mitmachen möchte, freute ich mich sofort und sehr. Jipiieeeehhh.
Klar.
Ehrensache.
Dann war auch schnell klar, was ich Euch zeigen möchte, denn durch Junior bekommt man einen ganz anderen Horizont und andere Welten erschließen sich.
Wie wäre es mit selbstgemachten Weihnachtsbaumanhänger oder auch Deko für das Fenster?


Los geht es...
Aus Salzteig werden die Anhänger gebacken, und so kann die ganze Familie kräftig helfen. Die Zutaten sind ungiftig und es darf auch mal an dem unlackierten Anhänger gelutscht werden.
Hier die Zutaten für den Salzteig:
 1,5 Tassen Mehl
0,5 Tasse Speisestärke
1,0 Tasse Speisesalz
1,0 Tasse Wasser
1-2 EL Speiseöl
Speiseöl und Speisestärke verhindern unschöne Risse im Teig


Schritt 1:
alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verkneten und auswellen


Schritt 2:
mit Ausstecherlen die gewünschten Formen ausstechen


Schritt 3:
mit Omahäkeldeckle oder Häkelbordüre schöne Muster einrollen und nicht vergessen mit einem Stäbchen Löcher für die Aufhängung reinbohren



Schritt 4:
mit einem Kreuzschlitz kann man kleine Sterne reinstanzen



Schritt 5:
Die kleinen Kunstwerke in den Backofen und bei 150°C eine Stunde backen.
Danach werden die Anhänger mit einem Klarlack lackiert und somit haltbar gemacht. In den Klarlack kann man auch gerne richtig schön und viel Glitzer reinmischen.
Mit schönen Bänder oder Schleifen die Anhänger aufhängen.



Wer jetzt noch Lust zum Weiterlesen hat, dem erzähle ich jetzt eine kleine persönliche Weihnachtsanekdote:
Als ich ein kleines Mädchen war, erzählte mir meine Mutter mal eine Weihnachtsgeschichte aus einem Buch. Es ging um einen Tannenbaum, der ganz krumm und schief im Wald stand und als Weihnachten immer näher kam, wurden viele hübsche schön gerade gewachsene Tannenbäume für das Fest abgeholt. Nur den kleinen, krummen, schiefen Baum wollte niemand holen. Er wurde immer trauriger, weil er die dummen Bemerkungen der Menschen hörte. Leider weiß ich nicht mehr, wie die Geschichte ausging, doch bis heute prägt sie mich sehr. Der Sternbienmann rollt jedes Jahr die Augen, wenn es um das Thema Weihnachtsbaum geht, denn ich bestehe darauf, dass wir den krummsten, schiefsten Baum kaufen, aus dem Wald und er soll richtig hässlich aussehen. Denn genau dieser ist doch der aus der Geschichte, oder? 
Wie geht es Euch mit dem Baum?
Aus dem Wald?
Der perfekte oder der Krumme?
Wer holt ihn?

Ich wünsche Euch allen eine wunderschöne Weihnachtszeit mit leuchtenden Kinderaugen, duftender Küche und hoffentlich viel Schnee für einen Schneemann oder Schneeballschlacht.

Euer Sternbien aus dem wilden Nähsüden.


Liebes Sternbienchen,
auch, wenn ich für gewöhnlich sehr rebellisch sein kann, kommt mir doch jedes Jahr nur der geradeste und am gleichmäßigsten gewachsene Baum ins Haus. Sorry, Ihr krummen und schiefen Kiefern. Ihr findet Euer warmes, kuscheliges Plätzchen im wilden Nähsüden! :-D 
Den allerliebsten Dank für das fabelhafte Salzteigrezept, das wollte ich immer schon mal machen! :-D Und nun kanns losgehen! *yeaheah* KNUUUTSCHIIIS!! <3 





Kommentare:

  1. Salzteig... wie toll. Ich kenne das noch aus meinen Kindertagen. Meine Mutter hat damals wahre Wunderwerke daraus gezaubert. Deine Bäumchengeschichte finde ich soooo süß. Unser Baum ist immer ein ganz kleiner... ich gucke mich um und meistens springt mir einer dann ins Auge. Das ist dann auch der, der mitkommt.
    LG Micha

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  2. Danke für das schöne DIY, macht Lust aufs Nachmachen!
    Die Geschichte "Der allerkleinste Tannenbaum" hat meine Oma mir 1981 auch geschenkt (es steht noch eine Widmung im Buch), und ich freue mich, dass meine Mama sie ausgegraben und in diesem Jahr für meine Kinder mitgebracht hat. Das Buch gibt es übrigens immer noch, hab eben nachgeschaut, es kommt ursprünglich aus Japan und ist von Masahiro Kasuya. Schöne Weihnachten!
    Und auch nochmal lieben Dank an sannimade für den schönen Kalender!
    Liebe Grüsse,
    Caro
    Caro

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